Meine 7 Lieblinge unter den Gewürze bei Süßspeisen nach TCM

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Meine 5 Lieblingsgewürze bei Süßspeise und im Frühstück

Kochen ist für mich ein kreativer Prozess. Ich kann abschalten, mich dem Moment der Zubereitung hingeben. Hineinspüren, welches Gewürz noch in die Speise dazu passt. Oder welches Gewürz mir gerade gut tut. Heute möchte ich euch meine 7 Lieblinge unter den Gewürzen nach TCM vorstellen.

Nicht jeder Tag ist gleich.

Nicht jeder Körper ist gleich.

So auch unsere körperliche, seelisch, geistige Verfassung.

Geschmacks- und Geruchsstoffe helfen sofort

Gerade Aromastoffe beeinflussen uns über unseren Geschmacksinn und Geruchssinn. In der Geschichte des Menschens und der Evolution leitete uns immer schon ein Gespür, eine Intuition. Die Naturvölker, also mehr als 200 Jahre her, war der Mensch auf seine Gespür angewiesen und nicht auf seinen Intellekt.

Die Anissamen

Anis erinnert mit seinem würzig-süßen Geschmack an Lakritze. In der indischen Küche wird Anis Curry-Mischungen beigemengt, hierzulande verfeinert er Kompotte, Brot und Weihnachtsgebäck. Als Tee nutzt man auch gerne seine verdauungsfördernde Wirkung. 

Sternanis (Illicium verum) schätzt man in der Traditionellen Chinesischen Medizin schon seit 5000 Jahren. Er ist aromatisch, wärmt und stärkt die Nieren. Außerdem wirkt er antibakteriell, verdauungsfördernd, schleimlösend, von innen erwärmend. Er erinnert geschmacklich an Anis, ist allerdings etwas voller und würziger, auch leicht scharf. Er eignet sich auch hervorragend für Teegebäck oder verfeinert Tees, Glühwein oder Grog. Aber auch in Kompotten, Mus, Rotkraut, Kürbis und vor allem in der indischen Küche findet er Verwendung.

Geschmack nach TCM: süß; wärmend,

Elemente: Erde, Metall, Holz, Wasser

Gegenanzeige: Achtung in der Schwangerschaft

Erhältlich im Restaurant, im Handel als: Anis-Schnaps Ouzo, Pastis, Luxardo Sambuca dei Cesari

3 Samen, die ähnlich aussehen

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Gut bei Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, Milchbildung in der Stillzeit, schmerzhafte Regelblutung, Gallenkolik, Libidomangel, Erkältungen mit Schleim

emotional-geistig-psychisch:

Schlaflosigkeit stressbedingte Unruhe, kreisende Gedanken, und Zufriedenheit,

Positiver Glaubenssatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft des Anis

„Ich bin ruhig und entspannt.“


Die Gewürznelke

Nach TCM zugeordnet: Aromatisch, scharf wärmend 

Elemente: Erde, Wasser

Die Gewürznelke (Flos Caryophylli) ist eines der ältesten Handelsgüter. Im Mittelalter wurden sie – ihrem Aussehen entsprechend – „negellin“ (Nägelchen) genannt. Gewürznelken sind getrocknete Blütenknospen. Der Inhaltsstoff Eugenol gibt dem Gewürz sein herb-würziges, leicht scharfes Aroma.

Nelken-Tee hilft bei Magen-Verstimmungen oder auch bei Zahnschmerzen, dazu am besten eine Gewürznelke kauen.  Sie revitalisieren auch die Nieren und die Nebennieren und regen ihre Funktionen an. Sie vertreiben innere Kälte, lösen Stauungen, öffnen Gefäße und helfen den Nieren, körperfremde Stoffe loszuwerden. Sie wirken schmerzstillend, keimtötend und antiseptisch. Diese aromatischen Knospen tragen das Prinzip der Kreativität und Aktivität (Energie) in sich. 

Sie fördern die bewusste Wahrnehmung, verleihen unseren Sinnen Klarheit und bringen Körper, Seele und Geist mit sich und der Natur in Einklang. In der Küche werden Gewürznelken vor allem in Eintöpfen, Kompotten und Kraftsuppen eingesetzt. Auch zum Beizen von Fleisch oder Tofu sind sie geeignet. 

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Die Aromastoffe und ätherischen Öle aus der Gewürznelke wirken antiseptisch, krampflösend, Stärken, stimulierend und blähungswidrig. Am bekanntesten ist die Anwendung bei Zahnschmerzen und Zahnfleischschwellungen. Auf der Haut wirkt das Öl desinfizierend, hilft auch bei Magen Darmbeschwerden wie Durchfall und Blähungen.

emotional-geistig-psychisch

Der Duft stimuliert das Gehirn und unterstützt die Konzentrationsfähigkeit. Es hilft bei längerer geistiger Arbeit und bei schwächer werdender Konzentration.

Es unterstützt die feurigen Qualitäten des Menschen.

Positiver Glaubenssatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft der Gewürznelke

„Ich spüre mein inneres Feuer, dass mir Kraft und Vitalität verleiht.“


Der Ingwer

Geschmack nach TCM: scharf wärmend,

Elemente: Erde, Metall,

Gegenanzeige:

Erhältlich im Handel als: frische Ingwerwurzel, getrocknet in Pulverform, kandiertes Ingwerwürfel, …

Die bereits bekannteste Variante Ingwer zu nutzen ist der Ingwertee. Für mich dieser beste ‚Einheizer‘ bei Kälte im Verdauungstrakt und zur Vorbeugung von Erkältungen. Hier gelangst du zu meinem TCM Rezept Ingwertee mit Orangengeschmack aromatisiert.

Ingwerpulver fördert die Hitze. Der frische Ingwer ist milder.

In Asien gilt Ingwer (Zingiber officinale)als universelle Medizin. Er kann Alterungsprozesse im körperlichen wie im seelischen Bereich entgegenwirken, denn er spricht auch die Nebennieren an, die mit zu den Verjüngungsquellen unseres Organismus gehören. In den Sekreten der Nebennieren, die unter anderem an das vegetative Nervensystem abgeben werden, befinden sich viele lebenswichtige Hormone; im Ayurveda spricht man von Ojas, in der TCM vom Jing.

Ingwer fördert die Bildung dieser subtilen Essenz, denn er trägt das Prinzip des Lichtes und der Wärme in sich und begünstigt bewusste Wahrnehmung, Klarheit und spirituelles Wachstum. Diese Essenz ist die Voraussetzung für die Bildung und Ausschüttung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen.

Seine Wirkung ist scharf, etwas süß, warm, bewegend und ausleitend. Er fördert die Verdauung und  den Auswurf von Schleim in der Lunge, vertreibt Kälte, senkt das Magen-Qi (vor allem bei Übelkeit und Erbrechen), öffnet die Oberfläche bei Kälte, beseitigt Stauungen und löst Blockaden.

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Sie hilft bei psychischen Verletzungen, mentaler Verwirrtheit. Auf Männer wirkt es aphrodisierend.

emotional-geistig-psychisch:

Die Wirkung auf geistig, seelische Ebene: die Essenz des Ingwers wirkt klären, stabilisieren und die erkennt und bringt Wärme in die Gedanken.

Positiver Glaubenssatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft des Ingwers

„Meine Energien fließen frei durch meinen Körper. Ich bin im Vollbesitz meiner lebendigen Kräfte.“


Die Orangenschale

Ursprünglich war der Orangenbaum in China beheimatet und wächst heute in subtropischen Gebieten der Erde. Die Duftrichtung ihre Duftrichtung ist frisch und Frucht dich. Seine Schale liefert das beliebte Aromaöl mit hohem therapeutischen Stellenwert.

kühlen; süß, sauer,

Holz, Erde, Wasser,

Leber, Milz, Niere,

. senkt Qi ab,

. erzeugt Körperflüssigkeiten und Säfte,

. Vitamin C, Magnesium, Kalium, Monoterpene,

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Schon die alten Römer kannten Orangen Wasser oder Orangentee als Hausmittel gegen Verdauungsprobleme und als Hilfe nach durchzechten Nächten.

Das Neroliöl (aus Orangenblüten gewonnen) wirkt krampflösend und beruhigend auf Magen und Darm. Bei Blähungen, Magen und Darmkrämpfen. Zu Hautpflege wird es eingesetzt zur Straffung bei schwachen Bindegewebe, bei körperlichen Schmerzen und Schwächezuständen.

emotional-geistig-psychisch

Es wirkt erhellend, gibt Wärme, Energie aus der Sonne-getankte-Schale und bringt Licht ins dunkle Stimmungslagen. Depressive Menschen uns gestützt Angst- und Engegefühle zu minimieren und Heiterkeit ins Leben zu lassen. Forschungen haben bestätigt, dass es Orangenöl die Zirbeldrüse stimuliert, die das lichtabhängige Hormon Melatonin produziert.

Positiver Glaubensatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft der Orangenschale

„Mein Herz ist offen, weit und warm. Ich bereite meine Arme aus und heiße das Leben willkommen.“


Die Tonkabohne

Der Tonkabaum ist sehr verbreitet im südamerikanischen Raum. Der nach Heu duftende und mandelartige Duft der Tonkabohne wird im Erdelement zugeordnet. Entsteht, wenn man die Bohnen schrotet und daraus kann man ein ätherisches Öl machen. Die Bohne einfach so schreiben ähnlich wie eine Muskatnuss ist auch eine Möglichkeit und würde gerne in der Aromaküche verwendet.

In der Duftlampe kann Das dunkle Bohnenextrakt, dass ähnlich wie das Rosenöl kostbar ist und deshalb mit Jojoba Öl hergestellt wird. Kombiniert mit Rosengeranien und Orange kannst du das ganzheitlich Wohlbefinden anregen. 

Erhältlich im Handel: als Bohne oder als ätherisches Öl

3 Samen, die ähnlich aussehen

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Keine Literatur dazu gefunden.

emotional-geistig-psychisch

Für die geistige mentale Ebene hilft es bei depressive Verstimmung, Anspannungen, Kummer und Sorgen und welcher Neigung zum Grübeln.

Positiver Glaubenssatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft der Tonkabohne

„Ich bin wohlig entspannt. Die Leichtigkeit des Seins berührt meine Seele.“


Die Vanilleschote

Die Vanilleschote wächst auf einer Kletter Orchideen und kommt ursprünglich aus Lateinamerika. Heute wird sie angebaut hauptsächlich aus Madagaskar, Komoren und der Insel Reunion, die übrigens früher Bourbon hieß.

Der Duft und das Aroma der Vanilleschoten ist wohl der bekannteste und beliebt bei Groß und Klein.

In Schokoladen, in Bonbons, im Bowling, im Eis und den vielen anderen Süßigkeiten. Auch die Indianer nutzen es als wichtiges Heil- und Gewürzmittel. Was der Schotte kann man ein ätherisches Öl extrahieren und es wird mit Alkohol sprich mit Weingeist aus dem Pflanzen gut heraus gezogen.

Echte Vanille (Vanilla planifolia) ist ein Orchideengewächs und hat einen intensiven Duft. Ihr exotisches, warmes, süßes Aroma ist unvergleichlich. Ihr wichtigster Aromastoff ist Vanillin.

Aber Achtung: Vanillin kann auch künstlich aus Abfallprodukten der Papierherstellung oder aus Eugenol, z.B. im ätherischen Nelkenöl enthalten, hergestellt werden. Am besten schmeckt aber natürliches Vanillemark. Dazu die Schote längs halbieren und das Mark mit einer Messerspitze heraus schaben oder die Schoten einfach mit kochen. Die Wirkung von Vanille ist beruhigend, harmonisierend und wohltuend für die Verdauung. 

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

emotional-geistig-psychisch

Vanille bekämpft Schlappheit, steigert die geistige Aktivität und gibt Menschen in teilnahmslosen Zuständen einen Energieschub. Bei Ärger, Frust und gereizte Stimmung wirkt es wie ein seelisches Trostpflaster. 

Positiver Glaubensatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft die Vanilleschote

„Ich fühle mich auf wunderbare Art vom Leben in den Arm genommen.“


Der Zimt

Dieses uralte und bekannte Gewürz wird in ganz Asien kultiviert. Sein Aroma ist würzig mit süßlichen Geschmack mögen auch die Kinder gern.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)– aus Arabien und Indien eingeführt – wird in der Bibel als typisches Reinigungsmittel für den ganzen Körper beschrieben.

Der sehr feine Ceylon-Zimt(Cinnamomum verum) schmeckt wesentlich milder als der scharfe und billigere Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia) aus China, der oft  von der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Sein Inhaltsstoff Cumarin kann in zu hohen Dosen eine leberschädigende Wirkung haben, die immer wieder zu Diskussionen führt. Kinder sollten deshalb nicht zu große Mengen an Gebäck mit hohem Zimtanteil essen, in haushaltsüblichen Mengen ist Zimt aber ein unverzichtbares Gewürz. Sein Aroma ist scharf und süß zugleich. In der TCM unterscheidet man seine Temperaturveralten: die jungen Zimtzweige sind warm, während die Zimtrinde des voll ausgereiften Baumes heiß wirkt. Zimt soll die Potenz stärken und den Gallenfluss anregen. 

Die Heilwirkungen aus ganzheitlicher Sicht*

körperlich-physisch

Die Aromastoffe wirken antiseptisch, wärmend und durchblutend auf den ganzen Organismus, regt Herz und Kreislauf an. Es kann auch eine entspannende und entkrampfende Wirkung haben und ist gut bei Magen oder Darmkrämpfen, und der verspannte Muskulatur. 

emotional-geistig-psychisch

Sein Geschmack und den Duft verbreitet das Gefühl von Geborgenheit, entspannen können und loslassen können und träumen.

Positiver Glaubenssatz / Affirmation / Pflanzenbotschaft des Zimts

„Ich fühle mich geborgen. Mein Herz ist warm und voller Gefühle. Zimt ist wärmend und vitalisierend und wird dem Feuer Element zugeordnet.“

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