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Basisches Essen im Trend-Check: Wie mir dieser Ernährungstrend wirklich geholfen hat

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Basisches Essen ist ein Ernährungstrend, der viel verspricht – aber was bringt es wirklich? In meinem persönlichen Blogartikel erfährst du, wie mir diese Ernährungsweise bei Hautproblemen geholfen hat und worauf du achten solltest, wenn du deinen Körper sanft entlasten willst.

Trend oder tatsächlich gesund? Was sagt die Ernährungswissenschaft zu basischem Essen?

Als ich selbst unter Neurodermitis litt, war mein Alltag geprägt von Juckreiz, Unruhe und dem ständigen Suchen nach Lösungen. Die schulmedizinischen Behandlungen halfen mir kurzfristig – aber tief in mir spürte ich: Das kann noch nicht alles sein.

Ich begann, mich mit Ernährung als Heilimpuls auseinanderzusetzen – nicht gegen die Schulmedizin, sondern komplementär dazu. Dabei stieß ich irgendwann auf die basische Ernährung. Anfangs konnte ich mit dem Begriff wenig anfangen. Doch dann begann ich zu lesen, zu recherchieren, zu kochen – und zu spüren.

Ich kaufte mir unzählige Bücher, hörte Podcasts, notierte Rezepte und versuchte, meine Ernährung basenüberschüssig zu gestalten: weniger tierisch, weniger Zucker, mehr Gemüse, mehr Kräuter, mehr Achtsamkeit.

Und was soll ich sagen?
Es hat mir geholfen.
Nicht als magische Lösung. Aber als ein wertvoller Baustein, der meine Haut beruhigte, meinen Darm entlastete – und mir ein neues Gefühl für meine Ernährung schenkte.

Mein Bindegewebe war übersäuert, so würde ich es bezeichnen. 50 weitere Anzeichen von Übersäuerung im Körper habe ich hier für euch zusammengefasst.


Was ist überhaupt „basisches Essen“?

Basisches Essen ist Teil eines ganzheitlichen Ernährungskonzepts, das den Säure-Basen-Haushalt des Körpers in Balance bringen möchte. Es unterscheidet zwischen:

  • Basenbildnern wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Kräutern, Samen, stillem Wasser
  • und Säurebildnern wie Fleisch, Käse, Weißmehl, Zucker, Kaffee, Alkohol

Im Zentrum steht die Idee, möglichst viele basenbildende Lebensmittel zu essen und säurebildende zu reduzieren. Das soll die Verdauung entlasten, den Stoffwechsel harmonisieren und das „Zuviel“ an innerer Belastung ausgleichen.

Aber Achtung:
„Säurebildend“ meint hier nicht den Geschmack oder den pH-Wert des Lebensmittels selbst – sondern die Wirkung im Stoffwechsel.

Diese Erfahrung war so wertvoll, dass ich sie heute mit bestem Gewissen in meinen Detox-online Ernährungsprogrammen weitergebe. Ebenso schreibe ich gerade an einem Kindle-Buch über “Zurück in die Mitte – die 7 Verbindungen der Verdauungsgesundheit”

Was die TCM zu basischem Essen sagt

„In der Traditionellen Chinesischen Medizin zählt nicht, ob etwas modern oder alt ist – sondern ob es dein System nährt, wärmt und in Balance bringt.“

Was sagt die Wissenschaft zu basischem Essen?

Die Schulmedizin kennt den Begriff „Übersäuerung“ nur im Kontext der Azidose – einem medizinischen Notfall, bei dem der pH-Wert des Blutes lebensbedrohlich entgleist. Das hat jedoch nichts mit der Alltagsernährung zu tun.

Unser Körper verfügt über fein regulierte Puffersysteme (Lunge, Niere), die den Säure-Basen-Haushalt konstant halten – und das gelingt ihm meist sehr gut.

Die Kritik an der basischen Ernährung lautet daher oft: „Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass man durch Ernährung den pH-Wert im Blut verändern kann.“
Das stimmt – aber es greift auch zu kurz.

Denn basisches Essen wirkt möglicherweise nicht über den Blutwert, sondern auf anderen Ebenen:
– über den Darm
– über die Verdauungsenzyme
– über die Reduktion von Reizstoffen
– über Entzündungsregulation
– über das vegetative Nervensystem

All das lässt sich nicht immer exakt messen – aber sehr wohl spüren.


Warum viele Menschen sich mit basischem Essen und basischer Ernährung besser fühlen

Hier liegt ein spannender Punkt:
Auch wenn das Konzept wissenschaftlich umstritten ist, fühlen sich viele Menschen mit basischem Essen deutlich wohler. Warum?

Ganz einfach:
Weil sie automatisch beginnen,
– mehr frisches Gemüse zu essen,
– achtsamer und regelmäßig zu trinken,
– Fertigprodukte zu reduzieren,
– auf Zucker zu verzichten,
– warm zu frühstücken,
– Pausen zu machen…

Das alles ist auch ohne „Säure-Basen-Theorie“ gesunde Ernährung. Und genau deshalb funktioniert der Ansatz oft so gut.

Wer sich basisch ernährt, isst oft automatisch gesünder – und spürt das im Alltag.

Zudem spielt auch der Placebo-Effekt eine Rolle:
Wenn ich überzeugt bin, dass mir etwas hilft, aktiviert mein Körper oft tatsächlich regenerative Prozesse. In Verbindung mit Entlastung und Achtsamkeit ist das ein kraftvoller Mix.


Worauf du achten solltest, wenn du dich basisch ernähren möchtest

Die basische Ernährung kann eine wohltuende Begleitung sein – wenn du ein paar Punkte beachtest:

Bleib flexibel. Es geht nicht um Verbote, sondern um Balance.
Achte auf dein Körpergefühl. Es ist der beste Ratgeber.
Vermeide überteuerte Basenpräparate. Sie sind selten nötig und verwirren deinen Magen.
Behalte den Blick fürs Ganze. Ernährung ist ein Teil deiner Gesundheit – nicht alles.
Nutze basische Ernährung als Kur oder Reset, nicht als starren Dauerzustand.

Mein Fazit – und warum ich es weitergebe

Auch wenn die basische Ernährung wissenschaftlich nicht in allen Punkten belegt ist, orientiert sie sich im Kern stark an dem, was wir auch in der Ernährungspyramide wiederfinden: viel Gemüse, wenig Zucker, wenig Fleisch, ausreichend Flüssigkeit.

Mir persönlich hat dieser Ansatz geholfen, meine Ernährung zu entlasten – aber vor allem, meine Körperwahrnehmung zu schärfen. Ich habe gelernt, wann meine Haut in Ruhe ist. Und wann sie rebelliert. Diese Verbindung ist für mich unbezahlbar.

Mir persönlich hat es vieles zurückgebracht:

  • Klarheit, was meiner Haut guttut
  • Entlastung für mein Verdauungssystem
  • Struktur in meiner Ernährung
  • das Gefühl: Ich kann selbst etwas tun

Ich sehe den Ansatz heute als eine sanfte, alltagstaugliche Möglichkeit, wieder zurück in die eigene Mitte zu finden. Und genau deshalb gebe ich dieses Wissen auch weiter – mit ganzem Herzen und gutem Gewissen.

Genau deshalb gebe ich das Konzept mit gutem Gefühl in meiner dreiwöchigen Online-Gruppe weiter: der Detox-Darmkur.

Dieses kurweise Ernährungskonzept durfte ich von der erfahrenen Ernährungswissenschaftlerin Dr. Claudia Nichterl übernehmen. Seit 2021 leite ich die online Kurgruppen in ihrem Namen – mit viel Einfühlungsvermögen, Praxisnähe und echter Begeisterung.

Von ihr habe ich das Beste aus 2 Welten gelernt. Diese Integrative Ernährung ist keine alternative Ernährungsform. Sondern eine Kombination von Wissen aus Ernährungswissenschaft, Psychologie und Kochexpertise. Das ist eine Ernährungsberatungsform, die Hand in Hand mit der Schulmedizin mithalten kann. Ergänzend alias komplementär bei Beschwerdebildern angewandt wird. Und natürlich vorsorglich, also präventiv sehr wirkungsvoll ist.

Das Ziel der Integrativen Ernährung ist, kurweise auch basischer zu essen.

Doch vorallem soll dies kein Ernährungstrend sein, sondern ein nachhaltiger, präventiver Weg zur Gesundheitsförderung.

In dem die …

  • Ernährung, die im Alltag umsetzbar ist
  • Beschwerden lindert und Gesundheit stärkt
  • Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht bringt

👉 Für weitere Infos zur nächsten Kur – die übrigens jeweils im Frühling und im Herbst startet – kannst du hier weiterlesen.

📩 Und wenn du Fragen hast oder einfach persönlich nachfragen möchtest: Schreib mir gerne an info@vitalergy.at. Ich freue mich von dir zu lesen!

Basisches Essen kann ein kraftvoller Ernährungstrend sein – nicht wegen des pH-Werts, sondern wegen der Rückkehr zu natürlichen, entlastenden Lebensmitteln.

Meine persönliche Erfahrung zeigt: Es kann gerade bei Haut- oder Verdauungsthemen viel bewirken.
Mit dem richtigen Rahmen und achtsamer Begleitung wird aus einem Trend eine echte Gesundheitsreise.

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