Weshalb essen wir? 12 ernährungspsychologische Gründe

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Essen hat heute viel mehr mit Wohlgefühl als mit nur Satt-machen zu tun. Unser Bauchgehirn und unser Kopf(gehirn) hat noch weitere 12 Gründe, weshalb wir unbewusst zum Essen zu greifen.

Nachdem unsere Ernährung in den letzten Jahren langsam unseren Lebensstil verändert hat, ist es wieder an der Zeit, unsere Lebensmittel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Geschmack von Essen wird durch Kultur, Geschichte, Genuss und Tradition beeinflusst. Einige Menschen essen für eine bestimmte Erinnerung, andere essen, um sich zu erinnern. 😉

Zwischen den verschiedenen Ernährungsstilen wählen wir nicht immer nur aus rationalen oder vernüftigen Gründen unsere täglichen Mahlzeiten aus. Unser Körper-Seelen-Geist-System ist ein Gewohnheitstier mit Autopilot.

Wie ferngesteuert greifen wir zum Beispiel in der Früh immer wieder zum gleichen Frühstück. Zu Weihnachten gibt es meist das Gleiche wie das Jahr davor.

Weshalb wir wirk-lich essen wollen (Achtung Wortspiel: Was wirkt unbewusst auf uns ein) möchte ich dir mit den 12 Gründen aus der Ernährungswissenschaft näher bringen.

Zu essen bedeutet mehr als nur gesättigt und genährt zu sein.

1: Der Geschmack

Weshalb wir essen, glaubst du zu wissen? Unser Bauchhirn hat hier ein großes Wörtchen mitzureden. Gemeint ist unsere Bauch-Gehirn-Achse, die Verbindung zwischen unserm Kopf und unserem Bauchzentrum. Der Sitz unseres Instinkts, wo der Menschen den Geschmack von bitter mit ‘Gefahr – weil möglicherweise giftig’ unbewusst in Beziehung gebracht hat.

Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben Gewicht zu reduzieren, neben sehr viel ‘Unbequemlichkeiten’ in Kauf. Eine Unbequemlichkeit – so finde ich – ist der Verlust des echten Geschmacks. (Über die 9 Geschmacksrichtungen habe ich einen Blogartikel fast geschrieben – folgt Mitte Dezember)

Der allbekannt Vanillegeschmack ist uns aus der Kindheit sehr vertraut geworden. Vanillepudding, Zuckerln oder Keksen wird der künstliche Aromastoff von Vanillin beigemengt. Doch der echte, natürliche Geschmack aus der echten Pflanze der Vanilleschote bewirkt in unserm Verdauungssystem gute Gefühle:

Die meisten Menschen verbinden mit dem Geruch in der Nase und dem Geschmack im Mund ein Gefühl von innerer Wärme, Geborgenheit und das Grundbedürfnis nach Sicherheit (–> dazu ein Blogartikel) wird bestärkt.

2: Die Ernährungstradition

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Kekse backen und geselliges Punsch trinken? Und dann erst die Weihnachtsfeiertage und Silvesterfeierlichkeiten mit mehr gängigen Menüs und allen Köstlichkeiten dieser Welt? Diese alteingesessenen Traditionen sind Teil unserer Kultur und gehören im Winter einfach dazu.

Der Schweinsbraten am Sonntag, wo die ganze Familie vereint war. Fisch freitags aus religiösen Gründen. Oder wie mein Mann immer sagt: Das Würstl mit Saft nach dem Kirchgang beim Gasthaus zum Kirchenwirt hatte zu seiner Kindheit Tradition.

Essen aufgrund von alten Erinnerungen geben uns Gefühlszustände von Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit.

Mein Vital-Tipp:

Esse mit Bedacht. Beobachte, in welcher Gemütsverfassung du zu welchen Lebensmitteln greifst.

3: Der Preis der Nahrungsmittel und soziale Gründe

Selbstverständlich spielt der Preis der Lebensmittel eine große Rolle. Früher am Land wurden viele Lebensmittel wie Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten hinterm oder vor dem Haus für den Winter haltbar gemacht.

Das kam nicht nur preisgünstiger. Es machte zwar eine Arbeit, doch wenn es mit Liebe und Freude gemacht wurde, bekam es neben der schönen Erinnerung auch einen immateriellen Wertigkeit. So meine persönliche Meinung.

All den Preisschnäppchen nachzujagen. Den Blick für die Qualität der Lebensmittel zu verlieren, ist hier nachteilig. Wie soll der Körper aus geringwertigen Speisen gute Körpersubstanz aufbauen, frage ich.

Nein, gesunde Ernährungsweise braucht nicht teuer zu sein. Mit dem Wissen-Wie lässt sich biologisch vollwertige Kost zu bereiten.

Bitte um etwas Geduld und Verständnis. Meine Zeit die Inhalte zu vervollständigen ist knapp. Die Corona-Problematik schmeißt meinen Arbeits- und Familienalltag regelmäßig übern Haufen.

Ich hoffe, dass dir die Überschriften der Absätze bereits einen guten Überblick geben. Und du die 12 Gründe aus der Ernährungspsychologie gut zu erfassen.

Danke für dein Verständnis! Und schau’ gerne in ein paar Wochen wieder vorbei.

Herzlichst, deine Martina Tripold-Pratscher

“Essen ist ein Bedürfnis.

Genießen ist eine Kunst.”

La Rocheforclaud

4: Die emotionale Wirkung

Text folgt diese Woche noch.

5: Die Verfügbarkeit

Text folgt diese Woche noch.

6: Die Fitness

Text folgt diese Woche noch.

7: Die Gesundheit

Text folgt diese Woche noch.

8: Die Fitness

Text folgt diese Woche noch.

9: Die Schönheit

Manchen Lebensmittel sprechen wir förderliche Wirkung für unsere Schönheit zu. Wie zum Beispiel:

“Hirse macht schön.”

“Brokkoli gegen Falten.”

“Sprossen halten jung.”

“Die Natur hat sich schon was dabei gedacht.”

Volksmund

10: Die Verträglichkeit

Text folgt diese Woche noch.

11: Die Werbung

Text folgt diese Woche noch.

12: Pseudowissenschaftliche Gründe

Text folgt diese Woche noch.

Quellenbezug:

Meine Erklärungen beruhen aus dem Wissen meiner Intergrative Ernährungsexpert:in-Ausbildung bei Dr. Claudia Nichterl, Wien und der vielfältigen Literatur über Ernährungspsychologie von Pudel und Westenhöfer

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